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Integriertes Risikomanagement

Ein Risikoregister, nicht fünf. Jedes Risikoszenario zählt automatisch auf die Controls aller aktivierten Frameworks an — DORA, NIS2, ISO 27001, EU AI Act und SOC 2 aus derselben Bewertung.

Was ist Integriertes Risikomanagement

Eine Bewertung, fünf Regime.

Das Risikoregister führt Szenarien mit Eintrittswahrscheinlichkeit und Auswirkung nach einem generischen 5×5-Modell. Jedes Szenario lässt sich mit betroffenen Assets und Kontrollen verknüpfen; das Restrisiko ergibt sich automatisch aus Bruttorisiko und Wirksamkeit der zugeordneten Kontrollen.

Weil dasselbe Register gleichzeitig DORA Art. 6, NIS2 Art. 21(a), ISO 27001 §6.1, EU-AI-Act Art. 9 und SOC 2 CC3.1–CC3.4/CC8.2 bedient, entfällt die parallele Risikobewertung je Framework. Ein Risiko einmal bewerten heißt: über alle gebuchten Use-Cases hinweg anrechnen.

Ein Snapshot friert den gesamten Risikobestand zu einem Stichtag kryptografisch signiert ein — nachträglich weder änder- noch löschbar. Damit lässt sich gegenüber Prüfern belegen, wie die Risikolage etwa beim Quartals-Review tatsächlich aussah.

Kernfunktionen

Was das Risikoregister leistet.

5×5-Heatmap mit Restrisikoberechnung

Szenarien nach Eintrittswahrscheinlichkeit und Auswirkung, Restrisiko automatisch aus Bruttorisiko und Kontroll-Wirksamkeit.

Cross-Framework-Anrechnung

Eine Bewertung zählt gleichzeitig auf DORA, NIS2, ISO 27001, EU AI Act und SOC 2 an — sichtbar je Framework als „Erfüllt Controls".

Versiegelte Risiko-Snapshots

Kryptografisch signierter, unveränderlicher Stand des gesamten Risikobestands zu einem Stichtag.

Asset- und Kontroll-Verknüpfung

Szenarien lassen sich mit betroffenen Assets und den mindernden Kontrollen verknüpfen — Restrisiko ist nachvollziehbar, nicht geschätzt.

Freigabe-Workflow

Jedes Szenario durchläuft einen Freigabe-Workflow, bevor es in die Bewertung eingeht.

Cross-Framework

Ein Register, fünf „Erfüllt Controls"-Zeilen.

So sieht die Anrechnung im Produkt aus.

DORA Art. 6

IKT-Risikomanagement-Rahmen — das Risikoregister als zentrale Komponente.

NIS2 Art. 21(a)

Risikoanalyse und Sicherheit für Informationssysteme als eine der zehn Mindestmaßnahmen.

ISO 27001 §6.1

Risikobewertung und -behandlung nach ISO 27005 — Bedrohungs-/Schwachstellenpaare je Asset.

EU AI Act Art. 9

Risikomanagementsystem für Hochrisiko-KI-Systeme.

SOC 2 CC3.1–CC3.4, CC8.2

Risikoidentifikation, -analyse und Änderungsmanagement als Trust-Services-Kriterien.

Funktionsweise

So funktioniert Integriertes Risikomanagement.

Szenario erfassen

Risiko mit Eintrittswahrscheinlichkeit, Auswirkung, betroffenen Assets und mindernden Kontrollen anlegen.

Restrisiko berechnen

Die Engine berechnet das Restrisiko automatisch aus Bruttorisiko und Kontroll-Wirksamkeit — Freigabe-Workflow inklusive.

Snapshot versiegeln

Der gesamte Risikobestand wird zu einem Stichtag signiert eingefroren — beweisbar für jeden späteren Prüfzeitpunkt.

Verknüpfte Regulierungen

Kernbaustein für diese Regime.

DORA

IKT-Risikomanagement-Rahmen nach Art. 6 — Register als zentrale Komponente.

Regulierung im Detail →
ISO/IEC 27001

Risikobewertung nach ISO 27005 als Teil des ISMS (§6.1).

Regulierung im Detail →
EU AI Act

Risikomanagementsystem für Hochrisiko-KI-Systeme nach Art. 9.

Regulierung im Detail →
Nächster Schritt

Eine Risikobewertung statt fünf.

Wir zeigen Ihnen, wie ein Risikoregister gleichzeitig DORA, NIS2, ISO 27001, EU AI Act und SOC 2 bedient.