Lieferketten-Monitoring
Wissen, welcher Lieferant Sie gefährdet, laufend und nicht nur beim Jahres-Audit. Ab dem ersten aktiven Lieferanten inklusive, ohne separate Buchung.
Eine Liste reicht nicht mehr — ein laufend gepflegtes Register schon.
NIS2 Art. 21 Abs. 2 lit. d (§ 30 Abs. 2 Nr. 4 BSIG), DORA Art. 28–29 und ISO 27001 A.5.19 verlangen dasselbe: Lieferanten und Dienstleister müssen bewertet, gesteuert und nachweisbar beherrscht sein. Danach fragen die Aufsicht und jeder Geschäftskunde, dessen Fragebogen die Lieferkette betrifft; beide erwarten mehr als eine Namensliste.
Eine Excel-Tabelle mit Lieferanten veraltet, sobald niemand mehr daran denkt: keine nachvollziehbare Begründung der Kritikalität, kein Versionsstand, kein Beweis, wer sie wann zuletzt geprüft hat. Bei der nächsten Prüfung zählt genau das, und ein Jahres-Snapshot ist wertlos, wenn sich die Lieferantenbasis inzwischen verändert hat.
Lieferketten-Monitoring ist in jedem aktiven Lieferanten enthalten: Kritikalität wird laufend neu bewertet, Fragebögen laufen im Hintergrund, Verträge werden KI-gestützt gegen die Pflicht-Kontrollen geprüft, und jeder Stand wird versiegelt, unabhängig von Standort oder gebuchtem Service.
Vier Bausteine, die aus einer Liste ein Beweis-Register machen.
Lieferantenregister mit KI-Kritikalität
Jeder Lieferant wird KI-gestützt in eine Kritikalitätsstufe eingeordnet, mit nachvollziehbarer Begründung. Ein Genehmigungs-Workflow macht die Einstufung erst nach Freigabe verbindlich.
Lieferanten-Fragebögen
Fragebögen gehen direkt an Lieferanten, Antworten laufen im Portal zusammen. Kundenfragebögen, die bei Ihnen eingehen, werden aus demselben Bestand beantwortet.
KI-Vertragsprüfung gegen die Pflicht-Kontrollen
Lieferantenverträge hochladen; die KI prüft Klausel für Klausel, ob die geforderten Kontrollen abgedeckt sind, mit Fundstelle, Zitat und Konfidenz. Kein Fund ohne Ihre Bestätigung, das Ergebnis wird versiegelt. Heute für die 47 DORA-Vertragspflichten (Art. 30), weitere Kataloge folgen.
Versiegelte Nachweise
Jeder Stand des Registers wird kryptografisch versiegelt (RSA-Signatur plus RFC-3161-Zeitstempel) und ist unabhängig prüfbar; ein Nachweis, der für NIS2, DORA und ISO 27001 gleichzeitig zählt.
Der Lieferanten-Graph zeigt, was eine Liste nicht kann.
Die eigene Organisation als Wurzel, darunter direkte Lieferanten und deren Vorlieferanten. Die Farbe steht für die Kritikalität, ein roter Punkt für ein erkanntes Risiko, und der Pfad nach oben zeigt, über welchen Vertragspartner es bei Ihnen ankommt.
So funktioniert das laufende Monitoring.
Lieferant erfassen
Manuell angelegt oder über eine Integration synchronisiert, inklusive KI-Kritikalitätsvorschlag.
Fragebogen & Vertrag prüfen
Fragebogen versenden, Vertrag hochladen; die KI prüft Antworten und Klauseln gegen die Pflicht-Kontrollen.
Stand versiegeln
Jede Änderung an Kritikalität, Antworten oder Vertragsprüfung wird als neuer, versiegelter Stand festgehalten.
Kernbaustein für diese Regime.
Grundlage für das IKT-Drittanbieter-Register nach Art. 28–29 und die 47 Vertragspflichten nach Art. 30.
Regulierung im Detail →Lieferkettensicherheit als eine der zehn Risikomanagement-Maßnahmen nach Art. 21 Abs. 2.
Regulierung im Detail →Lieferantenbeziehungen nach A.5.19, laufende Bewertung statt Jahres-Snapshot.
Regulierung im Detail →Ihr erstes versiegeltes Lieferantenregister — noch heute.
Wir zeigen Ihnen an Ihren Lieferantendaten, wie das laufende Monitoring funktioniert.
- Lieferantenregister mit KI-Kritikalität
- Lieferanten-Fragebögen
- KI-Vertragsprüfung gegen die Pflicht-Kontrollen