Security / Common Criteria (CC1–CC9)
Verpflichtende Basiskriterien jedes SOC-2-Berichts: Governance, Risikobewertung, Kontrollaktivitäten, Kommunikation, Monitoring.
AICPA TSC · Security (CC1–CC9)Der Evidence-Trail über den Beobachtungszeitraum, der teure Teil der SOC-2-Prüfung.
Adressiert sind Dienstleister, deren Kunden einen Vertrauensnachweis verlangen, vor allem SaaS-Anbieter mit US-Kunden oder internationalen Enterprise-Verträgen. Grundlage sind die Trust Services Criteria der AICPA (Fassung 2017, Points of Focus 2022); eine gesetzliche Frist gibt es nicht, der Vertrag des Kunden setzt sie.
Verpflichtende Basiskriterien jedes SOC-2-Berichts: Governance, Risikobewertung, Kontrollaktivitäten, Kommunikation, Monitoring.
AICPA TSC · Security (CC1–CC9)Availability, Processing Integrity, Confidentiality und Privacy, je nach Geschäftsmodell zusätzlich zu Security wählbar.
AICPA TSC · KategorienType I bewertet die Eignung der Kontrollen zu einem Stichtag; Type II ihre nachgewiesene Wirksamkeit über einen Beobachtungszeitraum von meist drei bis zwölf Monaten.
AICPA · SOC 2 Type I / Type IIKeine feste gesetzliche Gültigkeitsdauer, am Markt aber überwiegend jährliche Erneuerung.
Marktpraxis · jährliche ErneuerungSOC 2 ist im Geschäft mit größeren Kunden häufig vertragliche Voraussetzung. Ein Type-I-Bericht bescheinigt, dass Kontrollen zu einem Stichtag bestanden; ein Type-II-Bericht bescheinigt, dass sie über einen Beobachtungszeitraum von typischerweise drei bis zwölf Monaten wirksam waren.
Das macht die Type-II-Vorbereitung teuer: Evidenz muss während des gesamten Beobachtungszeitraums laufend gesammelt werden, nicht kurz vor dem Prüftermin. Nachträglich rekonstruierte Nachweise, etwa alte Screenshots oder im Nachhinein ergänzte Tickets, sind für Auditoren ein Warnsignal.
Die neun Common-Criteria-Kategorien (CC1–CC9) der Trust Services Criteria überschneiden sich stark mit NIS2 und ISO 27001; dieselbe Evidenz sollte nicht ein drittes Mal gesammelt werden.
Die Trust Services Criteria sind als strukturierter Kontrollkatalog mit 34 Kontrollen über die neun Common-Criteria-Kategorien hinterlegt, als gemeinsame Basis.
Evidenzanfragen gehen an die zuständigen Verantwortlichen und werden laufend nachverfolgt, Abweichungen als Findings erfasst.
Für den gesamten Beobachtungszeitraum entsteht eine Attestation der Kontrollwirksamkeit, mit Zeitstempeln, die belegen, dass die Evidenz laufend entstand.
Für den externen Prüfer entsteht ein Export-Paket, dessen Siegel er ohne Zugriff auf Ihr System verifizieren kann.
Der Anbieterbestand ist vom Start verfügbar und wächst laufend. Sanktionslisten, bekannte Schwachstellen, Eigentümerwechsel und geänderte Vertragsbedingungen werden fortlaufend analysiert. Ändert sich etwas, erfahren Sie es sofort, nicht erst beim nächsten Audit.
Das Asset-Register ist die gemeinsame Grundlage für Risikobewertung, Schwachstellenmanagement und ISO-27001-Inventarisierung.
Jede regulatorische Pflicht ist ein eigenes Service, gruppiert nach Framework: NIS2, DORA, ISO 27001, EU AI Act, GDPR und SOC 2 laufen auf demselben Bewertungs-Kern. Eine Kontrolle zählt automatisch über alle gebuchten Services an.
CSV-Massenimport mit Duplikaterkennung, Anbindung bestehender Systeme, kontinuierliches Monitoring, Automatisierungsregeln und Richtlinienmanagement: die operative Basis für alle Framework-Packs.
KI schlägt vor, klassifiziert und entwirft. Versiegelt wird ausschließlich nach Ihrer Bestätigung; die KI ersetzt nie die Entscheidung.
Eine öffentliche, konfigurierbare Seite mit Dokumenten, Ressourcen und datierten Status-Updates. Ihr Compliance-Stand, jederzeit einsehbar, ohne Nachfragen.
Sicherheitsfragebögen je Lieferant versenden; die Antworten kommen über ein Portal ohne Login zurück. Dieselben Antworten beantworten auch die Fragebögen Ihrer eigenen Kunden.
Ein Risikoregister, nicht fünf. Jedes Risikoszenario zählt automatisch auf die Controls aller aktivierten Frameworks an: DORA, NIS2, ISO 27001, EU AI Act und SOC 2 aus derselben Bewertung.
DORA-Meldeprotokoll mit 4-Stunden-Klassifizierungs-Countdown, NIS2-Meldung mit 24-Stunden-Frühwarnung, EU-AI-Act-Vorfallsmeldung, dazu eine Meldepipeline mit automatischer Vorab-Prüfung vor der Freigabe.
Readiness, offene Lücken und laufende Fristen, je Framework einzeln: Sichtbar bleibt, welches Regime zurückliegt. Für den internen Blick, ergänzend zum kundenseitigen Trust Center.
Trust Services Criteria, Type I vs. Type II und Primärquellen im Detail.
Regulierung im Detail →Wie versiegelte Nachweise und der Auditor-Export in workspace.reportact.com zusammenspielen.
Funktion im Detail →