Vorfall- & Meldemanagement über alle Meldepflichten hinweg
DORA-Meldeprotokoll mit 4-Stunden-Klassifizierungs-Countdown, NIS2-Meldung mit 24-Stunden-Frühwarnung, EU-AI-Act-Vorfallsmeldung, dazu eine Meldepipeline mit automatischer Vorab-Prüfung vor der Freigabe.
Eine Meldekaskade pro Regime, ein gemeinsames Muster.
Für DORA führt ein eigenes IKT-Incident-Register das dreistufige Meldeprotokoll (Erstmeldung, Folgemeldung, Abschlussbericht) mit Klassifizierungs-Countdown ab Erkennung. Für NIS2 gibt es ein eigenes Register mit 24-Stunden-Frühwarnung-Countdown und Erfassung betroffener Dienste. Für den EU AI Act werden schwerwiegende Vorfälle registrierter KI-Systeme erfasst und der zuständigen Aufsichtsbehörde gemeldet (Art. 73).
Der DORA-Meldebericht wird als signiertes PDF generiert, mit automatischer Lückenprüfung gegen ESMA-ITS-Vorgaben vor der Freigabe: Fehlen Pflichtangaben, blockiert die Pipeline die Freigabe; überstimmen lässt sie sich nur mit dokumentierter Begründung. Eine KI-gestützte Validierungsbewertung ergänzt die Prüfung.
Threat-Led Penetration Testing (TLPT) und die Eignungsprüfung der Geschäftsleitung (Fit & Proper nach EBA-Leitlinien) laufen als dokumentierte Nachweise mit, ebenso die Registrierung bei Aufsichtsbehörden und ein Register offener aufsichtlicher Feststellungen mit Fristüberwachung.
Was das Incident Management abdeckt.
DORA-Meldeprotokoll
Dreistufige Meldung (Erstmeldung, Folgemeldung, Abschlussbericht) mit 4-Stunden-Klassifizierungs-Countdown ab Erkennung.
NIS2-Frühwarnung
24-Stunden-Countdown und Erfassung betroffener Dienste im NIS2-Incident-Register.
EU-AI-Act-Vorfallsmeldung
Erfassung schwerwiegender Vorfälle registrierter KI-Systeme und Meldung an die zuständige Behörde nach Art. 73.
Meldepipeline mit Vorab-Prüfung
Signiertes PDF, automatische Lückenprüfung gegen ESMA-ITS vor Freigabe, KI-gestützte Validierungsbewertung.
TLPT- & Fit-&-Proper-Nachweise
Planung/Nachverfolgung von Threat-Led Penetration Tests sowie Eignungsbeurteilungen der Geschäftsleitung nach EBA-Leitlinien.
Wenn Ihr SIEM meldet, läuft die Frist — nicht erst, wenn jemand hinsieht.
Eine REST-Schnittstelle nimmt Ereignisse Ihrer Systeme entgegen und macht daraus in derselben Anfrage einen Vorfall mit laufender Uhr.
Die Meldefrist bemisst sich ab Kenntnis, nicht ab der Bestätigung des Alarms (§ 34 NISG 2026, DORA Art. 19). Sobald Ihr System den Vorfall an ReportAct übergeben hat, besteht diese Kenntnis. Deshalb startet der Eingang die Uhr ohne menschliche Bestätigung: Ein späterer Start wäre ein Datum zu Ihren Gunsten, und in diese Richtung darf ein Compliance-Werkzeug nie irren.
Abgedeckt sind heute die beiden Regime mit gesetzlicher Meldeuhr: NIS2/NISG und DORA. Für die DSGVO und den CRA gibt es diesen Automatismus nicht; dort bleibt der Vorfall der Ausgangspunkt, nicht das Ereignis.
Was ankommt
Ein Schlüssel je Standort mit ausdrücklichen Berechtigungen, ein fester Umschlag und die Filterregeln dieses Standorts. Die Rohnutzlast wird versiegelt abgelegt und belegt später, was gemeldet wurde. Eine erneute Zustellung desselben Quellereignisses zählt hoch, erzeugt aber keinen zweiten Vorfall.
Was sofort passiert
In derselben Anfrage entsteht der Vorfall, die Antwort trägt seine Kennung. Die Fristen rechnen ab dem Erkennungszeitpunkt Ihres Quellsystems, nicht ab der Zustellung: Ein 90 Minuten alter Alarm ist 90 Minuten näher an seiner Frist. Die erste Alarmstufe feuert sofort; ist keine eigene Kette hinterlegt, greift die Vorgabe.
Was Mensch bleibt
Die Erheblichkeitsbeurteilung nach § 35 und die Einstufung nach DORA trifft eine Person; die Meldestufen bleiben bis dahin gesperrt. Die Uhr läuft weiter, weil die Frist ab Kenntnis bemisst. Gefilterte Ereignisse bleiben mit der filternden Regel sichtbar und lassen sich von Hand befördern.
Vom Vorfall zur fristgerechten Meldung.
Vorfall erfassen
Ein IKT- oder Sicherheitsvorfall wird im passenden Register (DORA/NIS2/AI Act) erfasst; der Fristen-Countdown startet automatisch.
Melde-Kaskade durchlaufen
Erst-, Folge- und Abschlussmeldung werden entlang der jeweiligen Frist nachverfolgt.
Vorab-geprüft freigeben
Die Pipeline prüft den Bericht gegen die Formatvorgaben, bevor er als signiertes PDF freigegeben wird.
Deckt die Meldepflichten dieser Regime ab.
Meldung schwerwiegender Vorfälle registrierter KI-Systeme nach Art. 73.
Regulierung im Detail →Meldefristen, die nicht überrascht werden.
Wir richten Ihre Meldekaskade für DORA, NIS2 oder den EU AI Act ein, inklusive Countdown und Vorab-Prüfung.
- DORA-Meldeprotokoll
- NIS2-Frühwarnung
- EU-AI-Act-Vorfallsmeldung