Verbotene Praktiken
Social Scoring, bestimmte biometrische Echtzeit-Fernidentifizierung im öffentlichen Raum und manipulative KI-Techniken sind untersagt.
Art. 5 AI ActWelche KI im Haus läuft und welche Pflichten daraus folgen.
Adressiert sind Anbieter und Betreiber von KI-Systemen. Die Verordnung (EU) 2024/1689 gilt gestaffelt: Verbote und KI-Kompetenz seit dem 02.02.2025, GPAI-Pflichten seit dem 02.08.2025, allgemeiner Anwendungsbeginn inklusive Hochrisiko nach Annex III am 02.08.2026; eine Verschiebung durch den „Digital Omnibus“ ist zum Stand dieser Seite noch nicht rechtsverbindlich.
Social Scoring, bestimmte biometrische Echtzeit-Fernidentifizierung im öffentlichen Raum und manipulative KI-Techniken sind untersagt.
Art. 5 AI ActAnbieter und Betreiber stellen sicher, dass ihr Personal über ausreichende KI-Kompetenz verfügt.
Art. 4 AI ActTechnische Dokumentation und Transparenzpflichten; für Modelle mit systemischem Risiko zusätzliche Risikobewertungs- und Meldepflichten.
Kapitel V AI ActKonformitätsbewertung, Risikomanagementsystem, technische Dokumentation, Fundamental Rights Impact Assessment und Post-Market-Monitoring — Anwendungsbeginn gestaffelt nach Klassifizierung.
Art. 6 · Annex III, IV · Art. 72 AI ActFachabteilungen führen Chatbots, Scoring-Modelle und KI-Assistenten oft eigenständig ein, ohne dass die Compliance davon erfährt. Der AI Act knüpft Pflichten an das einzelne System: Was nicht erfasst ist, wird nicht eingestuft.
Ohne vollständiges Inventar bleibt die zentrale Frage offen: Zählt ein System zu den Hochrisiko-Anwendungen nach Annex III, mit Pflichten zu Konformitätsbewertung, technischer Dokumentation und Marktbeobachtung nach Inbetriebnahme? Wer die Systeme nicht kennt, kann sie nicht einstufen.
Die Pflichten treten gestaffelt bis 2027 in Kraft. Wer das Inventar erst aufbaut, wenn die nächste Stufe gilt, verliert die Vorlaufzeit für Risikoeinstufung und Dokumentation.
Jedes eingesetzte KI-System wird erfasst und nach Art. 6 in Verbindung mit Annex III eingestuft und legt fest, welche Pflichten greifen.
General-Purpose-AI-Modelle werden separat erfasst und mit einem Systemrisiko-Flag versehen, wenn sie die Schwellen nach Art. 51 erreichen.
KI-Vorfälle werden strukturiert erfasst und bis zur zuständigen Meldebehörde nach Art. 73 nachverfolgt.
Für Hochrisiko-Systeme entsteht eine Attestation des Konformitätsstatus, mit Verantwortlichem und Zeitstempel.
Für Hochrisiko-Systeme führt ReportAct die Risikobewertung nach Art. 9 mit: Auswirkung, Minderungsmaßnahmen und Restrisiko je System, verknüpft mit dem Risikoregister. Eine wesentliche Änderung löst die Bewertung erneut aus.
Aus der Risikoklasse leitet ReportAct die anwendbaren Pflichten ab und führt sie als Kontrollen mit Nachweis-Checkliste. Was das KI-Systemregister belegt, wird automatisch als Auszug versiegelt.
Jeder Nachweis wird gehasht, signiert und mit einem RFC-3161-Zeitstempel versehen. Für die Konformitätsbewertung nach Art. 43 zählt ein Beleg, dessen Stand sich nachträglich nicht verschieben lässt.
Der Anbieterbestand ist vom Start verfügbar und wächst laufend. Sanktionslisten, bekannte Schwachstellen, Eigentümerwechsel und geänderte Vertragsbedingungen werden fortlaufend analysiert. Ändert sich etwas, erfahren Sie es sofort, nicht erst beim nächsten Audit.
Das Asset-Register ist die gemeinsame Grundlage für Risikobewertung, Schwachstellenmanagement und ISO-27001-Inventarisierung.
Jede regulatorische Pflicht ist ein eigenes Service, gruppiert nach Framework: NIS2, DORA, ISO 27001, EU AI Act, GDPR und SOC 2 laufen auf demselben Bewertungs-Kern. Eine Kontrolle zählt automatisch über alle gebuchten Services an.
CSV-Massenimport mit Duplikaterkennung, Anbindung bestehender Systeme, kontinuierliches Monitoring, Automatisierungsregeln und Richtlinienmanagement: die operative Basis für alle Framework-Packs.
KI schlägt vor, klassifiziert und entwirft. Versiegelt wird ausschließlich nach Ihrer Bestätigung; die KI ersetzt nie die Entscheidung.
Eine öffentliche, konfigurierbare Seite mit Dokumenten, Ressourcen und datierten Status-Updates. Ihr Compliance-Stand, jederzeit einsehbar, ohne Nachfragen.
ReportAct berechnet das Konzentrationsrisiko deterministisch aus Ihrem Lieferantenregister: Häufungen bei Anbietern, Ländern und Rechenzentren, nachvollziehbar hergeleitet und als Nachweis versiegelt.
Readiness, offene Lücken und laufende Fristen, je Framework einzeln: Sichtbar bleibt, welches Regime zurückliegt. Für den internen Blick, ergänzend zum kundenseitigen Trust Center.
Risikoklassen, Fristen-Fahrplan bis 2027 und Primärquellen im Detail.
Regulierung im Detail →Wie die Kontroll-Bewertung funktioniert und AI Act, NIS2, DORA und ISO 27001 gleichzeitig abdeckt.
Funktion im Detail →Wir zeigen Ihnen in 30 Minuten, was ReportAct für dieses Service leistet, unverbindlich.